gesundheitsmonitor
Das Gesundheitssystem aus Sicht der Bürger

Reformbeurteilung

Illustration zum Themenschwerpunkt Reformbeurteilung
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Wie gut sind die Reformen im deutschen Gesundheitssystem?

Eine Kernidee des Gesundheitsmonitors ist es, eine Bewertung von Reformen der Gesundheitsversorgung aus Bürgersicht durchzuführen. In vielen Fällen kann das nicht gelingen, weil zentrale Reformen wie die Einführung der RSA oder des Gesundheitsfonds für die Bürger nicht direkt erfahrbar und bewertbar sind. Bei einigen prominenten Reformen ist dies jedoch gelungen, hier einige Beispiele:

Praxisgebühr - ein ordnungspolitische Fehlentscheidung

Die Bertelsmann Stiftung konnte als einzige Institution eine datenbasiert Bewertung der Praxisgebühr liefern. Der Gesundheitsmonitor konnte durch die Zeitreihen belegen, wie sich die Inanspruchnahme von Gesundheitsleistungen durch die Praxisgebühr verändert hat und vor allem, dass sich die Wirkung im Zeitverlauf abschwächte. Noch wichtiger war jedoch die Analyse, welche Gruppen in welcher Weise betroffen waren: So konnte nachgewiesen werden, dass nicht nur überflüssige Arztkonsultationen verschoben wurden, sondern dass v.a. sozial Schwache einen notwendigen Arztbesuch unterließen.

Hausarztmodelle – eine ressourcenaufwendige Black Box

Seit 2004 ist in Deutschland die Einführung von Hausarztmodellen vom Gesetzgeber massiv angestoßen worden. Zentrale Parameter hausärztlicher Versorgung wie die Koordination zum Facharzt oder die Kommunikation zwischen Arzt und Patient lassen sich sehr gut oder vielleicht sogar ausschließlich durch Befragungen evaluieren.  In einer mehrjährigen Befragung zwischen 2004 und 2008 konnte ermittelt werden, dass sich die meisten Patienten in den Hausarztmodellen nicht besser versorgt fühlten. Bis heute ist offen, ob die Patienten in diesen Modellen tatsächlich besser versorgt werden.

Die freie Kassenwahl – Warum bleiben Versicherte in Kassen mit hohem Beitragssatz?

Eine weiter zurückliegende, aber trotzdem zentrale Reform, war die der freien Wahl der Krankenkasse. Der quantitative Umfang der Wechsler ist zwar durch Kassendaten bekannt. Unbekannt war aber, warum die Versicherten die Kasse wechseln und vor allem: warum der weit überwiegende Teil der Versicherten trotz erheblicher Beitragssatzunterschiede in der jeweiligen Kasse verblieb. Zusammen mit der Hans Böckler Stiftung konnte in einem aufwendigen Conjoint Verfahren belegt werden, dass der Hauptgrund für den Nichtwechsel in Fehlannahmen über die Funktionsweise der GKV bestand. So dachten z.B. viele Versicherte, sie würden bei einem Kassenwechsel angesparte oder erworbene Rechte auf Leistungen verlieren. Es konnte belegt werden, dass ein zentrales Wettbewerbselement der GKV wiederum unter dem Informationsdefizit im System litt.

Ausgewählte Studien

Das Ärzteimage in der Bevölkerung: Im Schatten von "IGeL" und "Zweiklassenmedizin"

Verdienstinteresse oder Patientenwohl: Welche Motive bestimmen laut Bevölkerungsmeinung das ärztliche Handeln? Die Studie untersucht ob ein nachhaltiger Prestigeverlust der Ärzteschaft in der Bevölkerung nachzuweisen ist und welche Faktoren das Ärzteimage beeinflussen.

Ein gutes Arzt-Patientenverhältnis wirkt sich positiv auf den Heilungserfolg des Patienten aus. Beunruhigend sind folglich Medienberichte, die seit einiger Zeit über einen nachhaltigen Vertrauensverlust gegenüber der Ärzteschaft in der Bevölkerung berichten. Als Ursache für den Prestigeverlust werden umstrittene Entwicklungen im Versorgungssystem angeführt, die das Ärzteimage negativ beeinflussen sollen: Die unterschiedliche Behandlung von Kassen- und Privatpatienten ("Zwei-Klassen-Medizin"), der "Verkauf" von Individuellen Gesundheitsleistungen (IGeL) in der Praxis und zunehmende Fälle von Abrechnungsbetrug.

Die Studie "Das Ärzteimage in der Bevölkerung: Im Schatten von "IGEL" und "Zwei-Klassen-Medizin" untersucht das Ärzteimage in Deutschland abseits medialer Generalisierungen. Insgesamt 1772 gesetzlich und privat Versicherte wurden hierfür repräsentativ ausgewählt und im Rahmen der Gesundheitsmonitor-Hauptbefragung 2012 zu ihren persönlichen Erfahrungen im Versorgungssystem befragt. Die Befragungsergebnisse zeigen, ob Patienten eine Ungleichbehandlung im Versorgungssystem erfahren und wenn ja, wie sie diese bewerten: Vermuten Versicherte hinter einer Ungleichbehandlung ein strukturelles gesundheitspolitisches Problem? Oder wirkt sich eine Ungleichbehandlung in der Praxis negativ auf das Ärzteimage aus?

Die Auswertung der Befragungsergebnisse zeigt deutlich, dass Patienten sowohl bei den Wartezeiten im Praxisalltag als auch bei der medizinischen Behandlungsqualität eine Ungleichbehandlung von Kassen- und Privatpatienten erkennen. Als Folge urteilten mehr als die Hälfte der GKV-Versicherten und über ein Drittel der PKV-Versicherten, dass Ärzte Verdienstinteressen höher gewichten als das Patientenwohl. Gleiches gilt für das Angebot der Individuellen Gesundheitsleistungen (IGeL). Knapp die Hälfte der Kassen- und Privatpatienten ist überzeugt, dass bei der Vermittlung von IGeL-Leistungen der finanzielle Profit der Ärzte und nicht die Gesundheit des Patienten im Vordergrund steht. Wenn Patienten persönlich erleben, dass ihnen Selbstzahlerleistungen in der Arztpraxis angeboten oder dass sie als GKV-Versicherte benachteiligt werden, so wird diese Erfahrung generalisiert und verdichtet sich zu einem negativen Ärzteimage. Die Befragungsergebnisse zeigen deutlich, dass das Ärzteimage keineswegs ein Stereotyp oder unveränderliches Einstellungsmuster der Bevölkerung ist. Konkrete Versorgungserfahrungen im Behandlungszimmer bestimmen das Ärzteimage der Patienten, welches folglich von den Ärzten im Einzelfall positiv oder negativ beeinflusst werden kann. Die Verfasser der Studie empfehlen eine stärkere Initiative der Ärzteverbände, um einer weiteren negativen Entwicklung des Ärzteimages entgegenzuwirken.

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Finanzierungsreform in der Krankenversicherung. Einschätzungen der Bevölkerung im Spiegel konkreter Reformszenarien

In Fachkreisen wird rege über die Zukunft des dualen Krankenversicherungssystems diskutiert. Doch wer fragt die Bürger, wo sie den Reformbedarf im Gesundheitswesen sehen? Wie sie Gerechtigkeitsaspekte und das Solidaritätsprinzip in der Krankenversicherung bewerten? Der Gesundheitsmonitor hat in seiner 21. Befragungswelle die Versicherten zu ihrer Perspektive befragt.

Die Zweiteilung des Krankenversicherungsmarktes in gesetzliche und private Krankenversicherung wird zunehmend infrage gestellt. Als möglicher Lösungsansatz wird die Einführung einer integrierten Krankenversicherung diskutiert. Im Auftrag der Bertelsmann Stiftung und des Verbraucherzentrale Bundesverbandes e.V. hat das IGES Institut Berlin eine Studie zur zukünftigen Finanzierung des Krankenversicherungssystems erstellt. Ausgehend von einem integrierten Krankenversicherungsmarkt wurden konkrete Reformszenarien erarbeitet, die sich vor allem in der Finanzierungsgrundlage und der Beitragsbemessung unterscheiden. Anhand dieser konkreten Szenarien konnten die Auswirkungen auf mögliche finanzielle Belastungen beziehungsweise Entlastungen der Bevölkerung berechnet werden.

Im Rahmen der Studie „Finanzierungsreform in der Krankenversicherung: Einschätzungen der Bevölkerung im Spiegel konkreter Reformszenarien“ werden zunächst der Reformbedarf im Gesundheitswesen aus Sicht der Befragten und ihre Einschätzung zu verschiedenen gesundheitspolitischen Reformansätzen zur Finanzierung des Krankenversicherungssystems erhoben. Anschließend werden die von der Bevölkerung bevorzugten Reformansätze den modellhaften Reformszenarien der Finanzierungsstudie gegenübergestellt. So lassen sich Übereinstimmungen beziehungsweise Widersprüche herausarbeiten, die Einfluss auf die politische Umsetzung haben könnten.

Anhand der Befragungsergebnisse wird deutlich, dass die Mehrheit der Befragten eine Reform des Gesundheitssystems deutlich befürwortet. Vor allem auf Leistungsseite werden erhebliche Gerechtigkeitsdefizite (Unterschiede bei Ärztehonorierung und Terminvergabe zwischen GKV und PKV) wahrgenommen und ein höherer Reformbedarf gesehen als in Hinblick auf die Finanzierung. Reformansätze zur künftigen Finanzierung des Gesundheitssystems finden bei den Befragten große Zustimmung, wenn sie mit einem scheinbar geringen Maß an Belastungen für die Mehrheit der Bevölkerung einhergehen (Einbeziehung der privat Versicherten in die GKV, Erhöhung der staatlichen Zuschüsse). Doch die Ergebnisse der Finanzierungsstudie des IGES Instituts zeigen, dass die Belastung der Finanzierungsreform für die einzelnen Bevölkerungsgruppen sehr stark von der konkreten Ausgestaltung der Reform abhängig ist und eine stärkere Entlastung eher unwahrscheinlich ist. Für die Gesundheitspolitik lassen sich daraus folgende Schlüsse ziehen: Die Einführung einer integrierten Krankenversicherung lässt sich nur mittels einer leistungsseitigen Argumentation gegenüber der Bevölkerung begründen. Aufgrund der zu erwartenden finanziellen Mehrbelastung gilt es auf der Finanzierungsseite die Umverteilungseffekte sorgfältig auszubalancieren und die Auswirkungen für Bevölkerung nicht unmittelbar spürbar werden zu lassen.

Ein besonderes Augenmerk gilt noch der Generation junger Erwachsener. In der Befragung lehnten sie einen Großteil der Reformansätze ab und auch die grundlegenden Solidarprinzipien empfinden sie eher als ungerecht. Daher sollte auch die intergenerative Umverteilung bei der Ausgestaltung und Kommunikation künftiger Finanzierungsreformen mit berücksichtig werden.

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"Wir haben in diesem Quartal leider keinen Termin mehr frei…"

Viele Versicherte klagen über Terminprobleme beim Haus- oder Facharzt zum Quartalsende. Besonders bei den Betroffenen entsteht der Eindruck, dass Krankenkassenpatienten am Quartalsende aus finanziellen Gründen abgelehnt werden. Der Beitrag analysiert Terminverschiebungen erstmals anhand von Krankenkassendaten und Befragungsdaten.

Für gesetzlich Versicherte wird ein Arztbesuch am Quartalsende aufgrund mangelnder Terminvergabe häufig zum Problem, dessen Ursache umstritten ist. Während Ärzte auf eine hohe Praxisauslastung verweisen, empfindet so mancher Patient die Ablehnung als ungerecht. Unbestritten ist jedoch, dass am Ende eines Quartals die finanziellen Anreize für Ärztinnen und Ärzte sinken, Krankenkassenpatienten zu behandeln. Dies hat zwei Gründe: Zum einen wurde 2008 die Pauschalisierung der Vergütung eingeführt. Für die Ärzte bedeutet das konkret, dass bestimmte Leistungen bei einem Patienten nur einmal im Quartal abrechenbar sind. Nach dem ersten Arzt-Patienten-Kontakt innerhalb des Quartals bleiben alle weiteren Kontakte ohne Vergütung, sofern nicht andere abrechenbare Leistungen dazukommen. Kommt der Patient jedoch im nächsten Quartal zur Behandlung, kann die Leistung wieder abgerechnet werden. Außerdem ist den Ärzten für die Behandlung innerhalb eines Quartals ein sogenanntes Regelleistungsvolumina vorgegeben. Erbringt ein Arzt mehr Leistungen als sein Praxisbudget vorsieht, erhält er hierfür nur noch eine geringe Vergütung. Hiermit ist ebenfalls gegen Ende eines Quartals zu rechnen.

Bislang wurde wenig untersucht, ob Krankenkassenpatienten am Ende des Quartals tatsächlich abgewiesen werden. Der Beitrag untersucht erstmals anhand von Krankenkassendaten die Verteilung der Behandlungstermine über das Quartal. Grundlage ist eine repräsentative Stichprobe von 6.548 Versicherten der BARMER GEK mit Abrechnungsdaten aus den Jahren 2008 und 2009. Ergänzend wurde anhand einer Umfrage des Gesundheitsmonitors erfasst, welche Folgen sich für die abgewiesenen Patienten ergeben.

Die Analyse bestätigt die Annahme, dass weniger Arztkontakte am Quartalsende tatsächlich vorwiegend durch die Terminvergabe verursacht werden. Vor allem Fachärzte vergeben gegen Ende des Quartals weniger Termine. Zwar nimmt auch bei Hausärzten die Terminvergabe am Quartalsende merklich ab, für die Versicherten sind Terminprobleme bei Fachärzten jedoch deutlich spürbarer als bei Hausärzten. Bei Facharztterminen hatten 38 Prozent der Befragten in den letzten drei Jahren Probleme, bei den Hausarztterminen waren es lediglich 13 Prozent. Häufigster Grund für das Abweisen eines Patienten war bei allen Praxen eine hohe Auslastung. Die Hausarztpraxen gaben am zweithäufigsten eine urlaubsbedingte Schließung an. Hingegen erklärten die Facharztpraxen mehr als 35 Prozent der Patienten mindestens einmal, dass nur noch Termine im nächsten Quartal verfügbar wären (Hausärzte 11 Prozent).

Die Umfrage des Gesundheitsmonitors befasste sich auch mit den konkreten Auswirkungen für jene Betroffenen, die von ihrer Arztpraxis abgewiesen oder vertröstet wurden. Personen mit Terminproblemen beim Haus- beziehungsweise Facharzt mussten zwar nur selten einen Notdienst aufsuchen, aber das gesundheitliche Wohlbefinden wurde bei einem Fünftel (Hausärzte) beziehungsweise einem Viertel (Fachärzte) der Betroffenen beeinträchtigt. Bei knapp 19 Prozent derjenigen die vom Facharzt abgewiesen wurden, verschlechterte sich der Gesundheitszustand oder es traten Komplikationen auf (15 Prozent bei Hausärzten). Um ernsthafte gesundheitliche Konsequenzen aufgrund von Terminproblemen zu vermeiden, scheint eine Neugestaltung der Vergütung in Arztpraxen notwendig zu sein.

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Weitere Studien im Bereich Reformbeurteilung

Kassenpatriotismus? Eine empirische Analyse zum Wechselverhalten in der Gesetzlichen Krankenversicherung

Wechselt ein gesetzlich Krankenversicherter die Krankenkasse hat dies sicherlich gewichtige Gründe. Aber welche genau sind das? Der Beitrag analysiert Faktoren die Versicherte zum Krankenkassenwechsel bewegen. Inwiefern ist die tatsächliche Zufriedenheit der Versicherten für eine Wechselabsicht ausschlaggebend?

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Das Krebsfrüherkennungs- und -registergesetz: ein Schritt zur informierten Entscheidung?

Im April 2013 trat das Krebsfrüherkennungs- und -registergesetz in Kraft. Das Gesetz zur Weiterentwicklung der Krebsfrüherkennung und zur Qualitätssicherung durch klinische Krebsregister beinhaltet mit der Einführung der informierten Entscheidung eine politische Neuorientierung. Was ist neu - was bleibt?

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Was hindert und was fördert die Teilnahme an Krebsfrüherkennungsuntersuchungen?

Jeder Versicherte entscheidet selbst über die Teilnahme an Krebsfrüherkennungsuntersuchungen. Der Beitrag ermittelt, wovon die Versicherten ihre Entscheidung abhängig machen und welche Maßnahmen die Bürger bei einer informierten und unabhängigen Entscheidung unterstützen können.

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"Früherkennung ist ein Angebot und keine Einberufung" : Ein Streitgespräch zwischen Ingrid Mühlhauser und Johannes Bruns, Moderation: Christian Weymayr

Die Zeiten in denen Krebsvorsorgeuntersuchungen unkritisch empfohlen wurden sind vorbei. Heute sollen die Bürger informiert, aber nicht überredet werden. Wie einig – oder uneinig – sind sich die Experten über die Entwicklung der Früherkennung in Deutschland?

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Einstellungen zur Organtransplantation und Spendebereitschaft

In Deutschland ist das Aufkommen an Spenderorganen nach wie vor nicht ausreichend, um der Nachfrage gerecht zu werden. Im Gegenteil, die Zahl der Transplantationen ist sogar deutlich zurückgegangen. Die Studie untersucht, welche Faktoren die Spendebereitschaft der Bürger maßgeblich beeinflussen.

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Die Übertragung von Heilkunde: Erwartungen von Patienten zu den Auswirkungen arztentlastender Strukturen auf die Sicherstellung der Versorgung

Vor allem in strukturschwachen und ländlich geprägten Regionen wird es zunehmend schwieriger eine wohnortnahe Versorgung sicherzustellen. Um Versorgungsengpässe zu vermeiden, sollen arztentlastende Strukturen stärker ausgebaut werden. Doch werden diese von den Patienten auch angenommen? Die Studie untersucht die Einstellungen und Erfahrungen der Bürger zur Übertragung von Heilkunde.

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Zuzahlungen im deutschen Gesundheitssystem: Ausmaß, Determinanten und Konsequenzen für die Medikamenteninanspruchnahme

In Deutschland sollen gesetzliche Befreiungsregelungen die Versicherten vor finanzieller Überforderung schützen. Doch bei wie vielen Patienten führt die Inanspruchnahme medizinischer Leistungen dennoch zu erheblichen finanziellen Belastungen? Die Studie untersucht, ob und in welchem Ausmaß Zuzahlungen die Inanspruchnahme von verschreibungspflichtigen Arzneimitteln beeinflussen.

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Evidenzbasierte Medizin und Qualitätssicherung medizinischer Leistungen: Erfahrungen und Einschätzungen der Bürger

Das Ziel evidenzbasierter Medizin ist es, medizinische Entscheidungen im Sinne des Patienten zu verbessern. Damit Patienten anstehende Therapieentscheidungen gemeinsam mit ihrem Arzt treffen können, müssen sie jedoch über eine ausreichende Gesundheitskompetenz verfügen. Die Studie untersucht die Gesundheitskompetenz deutscher Bürger.

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Verhaltensprävention: Guter Wille allein reicht nicht

Das gesundheitsbezogene Verhalten des Einzelnen gilt als Schlüssel für eine erfolgreiche Krankheitsprävention und ein langes Leben. Faktoren wie soziale Ungleichheit, Bildungsniveau und Einkommen werden dabei häufig unterschätzt. Der Beitrag ermittelt die Einstellung der Bevölkerung zu den Themen Verhaltensprävention und Lebenserwartung.

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Bürgerorientierung im Gesundheitswesen

Die Verbreitung innovativer und zustimmungsstarker Veränderungen  im Gesundheitswesen verläuft nach vorherigem Erprobungsstadium zumeist nur recht langsam oder gar nicht. Der Beitrag liefert eine begriffliche Einordnung der Bürgerorientierung und beschreibt, welche sozialen Faktoren und Konstellationen die Umsetzung bürgerorientierter Lösungen und Leistungen hemmen und welche diese fördern. Welche Schritte sind notwendig, um das Konzept der Bürgerorientierung zu stärken?

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Einrichtungen zur Patienten- und Verbraucherberatung: Bedarf und Nutzung

Eine gute Patientenberatung stärkt die Position der Patienten und Verbraucher im Gesundheitswesen. Das Angebot hochwertiger Informations- und Beratungsangebote ist vielfältig, jedoch für Laien häufig unübersichtlich. Der Beitrag untersucht die Qualität der Beratungsangebote aus Sicht der Bevölkerung.

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Praxisorganisation und Behandlungsqualität von Hausärzten in Einzel- und Gruppenpraxen: Die Schweiz und Deutschland im Vergleich

Die Gesundheitssysteme in Deutschland und der Schweiz sind sich nicht nur strukturell ähnlich. In beiden Systemen ist der Reformbedarf wegen steigender Gesundheitskosten groß. Der Beitrag diskutiert die hausärztliche Behandlungsqualität in Einzel- und Gruppenpraxen im Ländervergleich.

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Krankenkassenwettbewerb um Versicherte: Diesmal ohne Beitragssatz

Bei Einführung eines einheitlichen Krankenkassenbeitragssatzes ist ein Wettbewerb um Versicherte über die Beitragssätze nicht mehr möglich. Um Versicherte für sich zu gewinnen, müssen Krankenkassen mit Service und Wahltarifen überzeugen. Welche Unterschiede im Angebot der Krankenkassen können gesetzlich Versicherte zu einem Kassenwechsel motivieren? 

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Bewertung von Kosten und Nutzen in der gesetzlichen Krankenversicherung: Einstellungen der Versicherten

Um knappe finanzielle Ressourcen bei der Medikamentenverordnung effizient einzusetzen, sind effektive Methoden zur Kosten-Nutzen-Bewertung medizinischer Leistungen notwendig. Wie der Patientennutzen von Arzneimitteln zu ermitteln ist, bleibt umstritten. Wie sollte aus Sicht der Versicherten die Kosten-Nutzen-Bewertung in der GKV gestaltet werden?

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Zur Akzeptanz von Leistungsbegrenzungen im Gesundheitswesen: Strategien, Kriterien und Finanzierungsmodelle unter Berücksichtigung ethischer Aspekte

Seit Jahren werden Rationalisierung, Rationierung und Priorisierung als Sparmaßnahmen für das Gesundheitssystem diskutiert. Doch welche Leistungsbegrenzungen im Gesundheitswesen sind sinnvoll und ethisch vertretbar? Der Beitrag untersucht die Einstellung der Bevölkerung zu Einsparmöglichkeiten in der gesetzlichen Krankenkasse

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Bürgerorientierung in Gesundheitssystemvergleichen und nationalen Qualitätsberichten

Welche medizinischen, epidemiologischen, ökonomischen oder auch gesundheitspolitischen Kriterien können für die Bewertung und möglicherweise auch die Veränderung eines Gesundheitssystems herangezogen werden? Die Studie beschäftigt sich mit dieser Frage und untersucht insbesondere, ob auch Patientenorientierung Teil solcher Gesundheitssystemvergleiche ist.

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Gesundheitsreformen im Urteil der Versicherten

Reformpläne im Gesundheitswesen verursachen häufig ein heftiges Medienrauschen in Deutschland. Selten wird dabei die Meinung der Versicherten in diesem Kontext in die Diskussion miteinbezogen. Die wenigen existierenden Bewertungen von Versicherten decken bestenfalls nur Teilaspekte ab. Der Beitrag hat die Zielsetzung, eine themenübergreifende Bilanz früherer Gesundheitsreformen aus Sicht der Bevölkerung zu ziehen.

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System-Vertrauen im Gesundheitssystem

Vertrauen gewinnt als praxisrelevante Dimension im Gesundheitswesen immer mehr an Bedeutung. Wie hoch ist das Vertrauen in das heutige und künftige Gesundheitswesen und die dort handelnden Akteure? Welche Erwartungen werden an die Zukunft gestellt? Der Beitrag liefert Antworten auf diese Fragen und bezieht dabei Ergebnisse aus früheren Untersuchungen des Gesundheitsmonitors mit ein.

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Gerechtigkeit im Kontext von Gesundheit

Hat die Bevölkerung Vertrauen in das deutsche Gesundheitswesen und bewertet sie dieses als gerecht? Die Beantwortung dieser Fragen entscheidet über Inhalt, Akzeptanz und Umsetzungschancen neuer Reformvorhaben. Dieser Beitrag nähert sich dem Begriff der Gerechtigkeit im Kontext von Gesundheit.

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Patientenrechte im deutschen Gesundheitssystem

„Die Patientenrechte sollen in einem Patientenschutzgesetz gebündelt werden.“ Dieses Ziel 2010 steht im Koalitionsvertrag von CDU/CSU und FDP. Für eine künftige Gesetzgebung ist es dabei entscheidend zu wissen, was Versicherte über ihre zum Befragungszeitpunkt gültigen Rechte wissen, ob und wie sie mit diesen im Bedarfsfall umgehen und welchem Akteur sie am meisten Vertrauen und Kompetenz zusprechen. Diese Fragen beantwortet der Beitrag.

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Vertrauen und Gerechtigkeit - (wie) beeinflussen sie Einstellungen und Verhaltensweisen im Gesundheitswesen

Wenn Patienten sich in der Gesundheitsversorgung ungerecht behandelt fühlen, wirkt sich dies auf ihr allgemeines Systemvertrauen zum Gesundheitswesen aus. Der Beitrag untersucht wie Menschen mit geringem Systemvertrauen und großem Ungerechtigkeitsempfinden gesundheitspolitische Themen beurteilen.

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Zur Bedeutung von Schnittstellen und Übergängen im deutschen Gesundheitssystem

In Deutschland existieren die einzelnen Gesundheitssektoren nebeneinander. Mangelnde Abstimmung oder Vernetzung zwischen Ärzten, Krankenhäusern und Krankenkassen können zu ineffizienten Behandlungswegen führen und der Gesundheit der Patienten schaden. Welche Erfahrungen machen die Versicherten mit Schnittstellen im Versorgungssystem?  

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Vertrauen ins Gesundheitssystem: bei Kassenpatienten Fehlanzeige

Im Zeitraum von 2001 bis 2009 zeigt sich ein sehr hohes Niveau an Befürchtungen und Pessimismus, was zukünftige Entwicklungen im Gesundheitssystem betrifft. Allerdings zeigt das Niveau mangelnden Vertrauens nur sehr geringfügige Änderungen und bleibt weitgehend unempfindlich gegenüber Gesundheitsreformen in diesem Zeitraum – so, als hätten sie gar nicht stattgefunden. Im Vergleich dazu fällt die Rezeption gesellschaftlicher Veränderungen wie wirtschaftliche Lage oder Friedensbedrohungen wesentlich deutlicher aus.

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Wie bürgernah sind Selbstverwaltung und Sozialwahlen?

Ein seit mehreren Wahlperioden in etwa gleich bleibender oder sogar wachsender Anteil der Versicherten hält das Prinzip der Selbstverwaltung und deren theoretische Möglichkeiten für gut und nicht für überflüssig.

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Sozioökonomische Strukturen und Morbidität in den gesetzlichen Krankenkassen

Vor dem Hintergrund des 2009 eingeführten morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleichs untersucht die Studie, inwiefern sich die Versicherten unterschiedlicher Krankenkassen auch durch andere gesundheitsrelevante Faktoren wie Einkommen, Bildung, Schichtzugehörigkeit und damit auch in ihrer Morbidität und Inanspruchnahme von Versorgung unterscheiden.

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Hausarztmodelle im Spannungsfeld zwischen ordnungspolitischen Anspruch und Versorgungsrealität

Die Anzahl der Hausarztmodelle hat sich in Deutschland rasant entwickelt. Doch tragen sie tatsächlich zu einer Verbesserung der Versorgungssituation bei? In diesem Artikel wird untersucht, ob es Anzeichen dafür gibt, dass sich aus der Perspektive der Versicherten die Versorgung in deutschen Hausarztmodellen von der Regelversorgung unterscheidet.

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Verbesserung der Chronikerversorgung: Welchen Einfluss haben DMP und Hausarztmodelle?

Aufgrund der veränderten Rahmenbedingungen ab 2009 stellt sich die Frage nach der Zukunft neuer Versorgungsformen wie DMP und Hausarztmodelle. Welchen Einfluss diese Programme auf die Versicherten nehmen, wird anhand eines Vergleichs zwischen Teilnehmern eines DMP beziehungsweise eines Hausarztmodells mit Nichtteilnehmern untersucht. Analysiert werden zudem die Wechselwirkungen beider Versorgungsformen.

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Rabattverträge bei Medikamenten: Erfahrungen der Patienten

Seit April 2007 hat sich der Arzneimittelmarkt durch die Einführung von Rabattverträgen zwischen Krankenversicherungen und pharmazeutischen Unternehmen grundlegend gewandelt. Für Patienten bedeutet dies häufig einen Medikamentenwechsel. Welche ersten Erfahrungen die GKV-Versicherten mit Rabattverträgen gemacht haben und wie die grundlegende Einstellung zu diesem neuen Instrumentarium ist, untersucht dieser Artikel.

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Gesetzliche Maßnahmen zum Nichtraucherschutz in Deutschland: Einstellungen und Akzeptanz in der Bevölkerung

Dieser Artikel untersucht, wie hoch die Unterstützung zu gesetzlichen Rauchverboten an verschiedenen Orten in Deutschland ist und ob sich die Zustimmungsquoten in den verschiedenen Bundesländern unterscheiden. Zudem wird der Einfluss der sozialen Merkmale und gesundheitlicher Faktoren auf die Akzeptanz gesetzlicher Rauchverbote untersucht.

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Die Zukunft der Pflege: Qualitäts- und Strukturfragen aus Nutzersicht

Mit der sozialen Pflegeversicherung aus dem Jahr 1995 wurde die Pflege grundlegend neu strukturiert. Bis heute ist eine große Verunsicherungen rund um das Thema Pflege zu beobachten. Mit Blick auf die pflegereformpolitische Diskussion wird in diesem Artikel untersucht wie Versicherte mit pflegerelevanten Themen und den damit verbundenen Herausforderungen umgehen. Es wird untersucht, welche Fragen und Verunsicherungen heute bestehen und wie sich Aspekte des differenzierten Bedarfs daraus ableiten lassen.

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Neue Aufgabenverteilung zwischen Gesundheitsberufen in der Arztpraxis aus Patientensicht

Eine Pflegekraft, die bei gesundheitlichen Problemen berät oder ein Rezept für chronische Erkrankungen ausführt? In diesem Artikel wird die Einstellung der Nutzer des Versorgungssystems gegenüber der Aufgabenneuverteilung im ambulanten Bereich untersucht. Besonders interessant ist dabei, inwieweit und unter welchen Rahmenbedingungen erweiterte Kompetenzen für speziell geschulte nicht ärztliche Gesundheitsberufe akzeptiert würden.

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Erwartungen der GKV-Versicherten an die Zukunft des Gesundheitswesens 2001 bis 2008: Trends, soziale und politische Einflussfaktoren

Dieser Beitrag untersucht, ob und in welcher Art sich die Erwartungen der GKV-Versicherten an die Gesundheitspolitik und die Krankenversorgung von 2001 bis 2008 verändert haben und ob die politischen Veränderungsimpulse und Steuerungsabsichten bei den Versicherten "angekommen" sind. Außerdem wird untersucht, welche Einflüsse auf die Handlungsorientierungen und Urteile der Versicherten einwirken?

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Hat die Praxisgebühr eine nachhaltige Steuerungswirkung?

Zwischen 2004 und 2012 zahlten gesetzlich Versicherte einmal im Quartal eine Praxisgebühr. Die direkte finanzielle Beteiligung an den Behandlungskosten sollte zu größerem Kostenbewusstsein und höherer "Eigenverantwortung" der Versicherten beitragen. Konnte die Einführung der Praxisgebühr die hohe Anzahl von Arztkontakten in Deutschland verringern?

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Individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL) - Randerscheinung oder relevanter Faktor im Gesundheitssystem?

Individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL) sind nicht im Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen erfasst und müssen von den Versicherten selbst bezahlt werden. Welche Bedeutung hat das Angebot der Selbstzahlerleistungen in der ambulanten Versorgung? Der Beitrag untersucht, wem und warum Ärzte individuelle Gesundheitsleistungen anbieten.

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Welche Auswirkungen hat die Praxisreform auf die Versorgung der Patienten in Deutschland?

Neben der klassischen Einzelpraxis entstehen in Deutschland immer mehr Gemeinschaftspraxen. Während besonders organisatorische und wirtschaftliche Vorzüge für die Gruppenpraxen sprechen, wünschen sich Patienten verstärkt eine intensive Arzt-Patienten-Beziehung. Wie beurteilen die Patienten Vor- und Nachteile verschiedener Praxisformen?

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Auswirkungen der Gesundheitsreform auf den Arzneimittelverbrauch und die Arzneimittelausgaben der Versicherten

Zur Senkung stetig steigender Arzneimittelausgaben wurden im Rahmen der Gesundheitsreform die Zuzahlungen zu Arzneimitteln erhöht und rezeptfreie Medikamente aus der vertragsärztlichen Versorgung weitgehend ausgeschlossen. Welche Folgen hat dies für den Arzneimittelverbrauch und die Arzneimittelausgaben der Versicherten?

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Internetapotheken: Versandhandel mit angezogener Handbremse

Seit 2004 können sich in Deutschland ansässige Apotheken als Internetapotheken registrieren lassen. Internetapotheken sind besonders für chronisch Kranke interessant, die ihren Medikamentenbedarf planen können. Während der Preisvorteil für die Versandapotheke spricht, ist die Beratungsleistung beim Medikamentenkauf im Internet zweifelhaft.

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Einzelpraxis oder Gruppenpraxis - ein anderer Typ Arzt? Untersuchung von Strukturen und Einstellungen in unterschiedlichen Praxistypen

In Deutschland dominierte lange Zeit die klassische Einzelpraxis als Praxisform der ambulanten Versorgung. Heute praktizieren immer mehr Ärzte in Gemeinschaft- oder Gruppenpraxen. Welche Unterschiede verschiedener Praxistypen nehmen die Versicherten wahr?

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Einstellungsunterschiede zum Gesundheitssystem und zu seiner Reform zwischen Selbsthilfegruppen-Teilnehmern und Nicht-Teilnehmern

Selbsthilfegruppen sind ein wichtiger Baustein der Gesundheitsversorgung. Neben der persönlichen Hilfestellung für Betroffene fungieren sie auch als Interessenvertretung für Patienten und Partner des Gesundheitswesens. Unterscheiden sich Selbsthilfegruppen-Teilnehmer von Nicht-Teilnehmern in ihren Einstellungen zum Gesundheitssystem?

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Die elektronische Gesundheitskarte: Neues Werkzeug in der Hand der Versicherten

Experten versprechen sich von der Einführung der elektronischen Gesundheitskarte effizientere Kommunikationsprozesse und eine Verbesserung der Qualität der medizinischen Versorgung. Was weiß die Bevölkerung von der eGK und wie bewerten die Bürger die Speicherung sensibler Gesundheitsdaten?

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Hausarztmodelle in Deutschland: Teilnehmerstruktur, Beitrittsgründe und die Koordination zum Facharzt

Mit der Teilnahme am Hausarztmodell verpflichten sich Patienten im Krankheitsfall zuerst ihren Hausarzt aufzusuchen. So soll die Koordination in der ambulanten Versorgung verbessert, Behandlungsabläufe optimiert und Kosten eingespart werden. Der Beitrag analysiert die Vorteile der hausarztzentrierten Versorgung aus der Versichertenperspektive.

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Neue Formen der ambulanten Versorgung: Was wollen die Versicherten? Discrete-Choice-Experiment

Neue Versorgungsmodelle in der ambulanten Versorgung setzen die Akzeptanz der Patienten voraus. Welche Faktoren neuer Versorgungsmodelle sind für die Versicherten wichtig und können zu einer breiteren Akzeptanz und Beteiligung in der Bevölkerung führen?

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Zwischen Steuerungswirkung und Sozialverträglichkeit - eine Zwischenbilanz zur Praxisgebühr aus Sicht der Versicherten

Seit 2004 wird mit Einführung der Praxisgebühr erstmals in Deutschland ein finanzieller Beitrag aller gesetzlich Versicherten für den Zugang zu ambulanten ärztlichen Leistungen eingefordert. Damit soll die im europäischen Vergleich überdurchschnittlich hohe Zahl ambulanter Arztbesuche gesenkt werden. Der Artikel untersucht, wie die Praxisgebühr das Verhalten der gesetzlich Versicherten beeinflusst und inwieweit Faktoren wie Einkommen, Alter oder Gesundheitszustand der Versicherten eine Rolle spielen.

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Prävention: Steuerungsperspektiven für Anbieter und Nutzer

Mehr Prävention wird von allen gesundheitspolitischen Akteuren gewünscht. Gesundheitschancen sind in der Gesellschaft jedoch unterschiedlich verteilt. Daher muss Prävention differenziert werden. Der Artikel untersucht die Perspektiven der Versicherten und der Ärzte, an welchen Inhalten sich Präventionsprogramme orientieren sollen, welche strukturellen Rahmenbedingungen zu schaffen sind und in welcher Zuständigkeit sie durchgeführt werden sollen.

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Prävention und Gesundheitsförderung im Alter

Gesundheit im Alter umfasst das Fehlen von Krankheiten, einen optimalen funktionalen Status, eine aktive und gelungene Lebensgestaltung, die Bewäl­tigung von Belastungen und Krisen und eine funktionierende medizinische und soziale Unter­stützung. Präventionsziele sind daher die Vermeidung von Erkrankungen, die Erhaltung der Unabhängigkeit und der selbstbestimmten Lebensgestaltung, die Vermeidung von psychischen Belastungen und die Aufrechterhaltung von sozialer und medizinischer Unterstützung. Der Artikel untersucht, in welchen Bereichen gesundheitliche Prävention im Alter von politischer Steuerung begleitet werden kann.

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Die Reform der gesetzlichen Krankenversicherung: Akzeptanz bei verschiedenen Einkommensgruppen

Der Zusammenhang zwischen sozialem Status und Gesundheit ist mittlerweile unbestritten. Die Frage bleibt, welche Faktoren dazu führen, dass Arme häufiger von Krankheiten betroffen sind. Erforderlich sind die Verringerung der sozialen Ungleichheit, aber auch eine Verbesserung des individuellen Gesundheitsverhaltens und Lebensstils. Der Artikel untersucht statusspezifische Unterschiede in der Inanspruchnahme von medizinischer Versorgung und den Einfluss der jüngeren gesundheitspolitischen Reformen auf die gesundheitliche Ungleichheit.

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Finanzierungsoptionen des Gesundheitswesens aus Bevölkerungssicht

Mitten in der Diskussion um die Umstellung der Finanzierung der Gesundheitsversorgung auf Kopfpauschalen oder eine Bürgerversicherung untersucht der Artikel die Präferenzen der Bürger bei der weiteren Gestaltung der Krankenversicherung: Wer soll zum Kreis der Pflichtversicherten gehören? Was ist die Bemessungsgrundlage für den Beitrag? Welchen Umfang soll der Leistungskatalog haben? Und wie geht man mit der kosten­losen Mitversicherung von Familienangehörigen um?

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Gerechtigkeit in der Finanzierung des Gesundheitswesens

Die Finanzierung des Gesundheitswesens steht unter dem Aspekt der Verteilungsgerechtigkeit auf dem Prüfstand. Der Artikel untersucht aus Sicht der Versicherten, wer in die gesetzliche Krankenversicherung einbezogen werden soll, wie der Beitrag bemessen und gestaltet werden soll und wie mit der bisherigen kostenfreien Mitversicherung von Familienangehörigen umzugehen ist.

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Medikamentenkonsum und Verordnungspraxis – Auswirkungen des Gesundheitsmodernisierungsgesetzes

Das Gesundheitsmodernisierungsgesetz zum 1.1.2004 bringt viele Änderungen für die Arzneimittelversorgung, die zusammengenommen den Arzneimittel­markt in Bewegung gebracht haben. Der Artikel untersucht, welche Wirkungen und Neben­wirkungen des GMG auf dem Arzneimittelmarkt beobachtet werden können und welche Erfahrungen die Versicherten mit Arzneimitteln machen.

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Prävention und Gesundheitsförderung gesamtgesellschaftlich gestalten

Es besteht weitgehend Konsens über die Notwendigkeit eines Gesetzes zur Stärkung der Gesundheitsförderung und der Prävention. In der Vergangenheit sind bislang drei Anläufe für ein Präventionsgesetz gescheitert. Für die laufende Legislaturperiode ist erneut die Verabschiedung vorgesehen. Wie können Impulse und Regelungen, die das Präventionsgesetz vorgibt, an die Bürger gebracht werden? Wie steht Deutschland hinsichtlich der gesundheitsförderlichen Politik im internationalen Vergleich dar?

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Individuelle Gestaltungsoptionen der Verbraucher im Gesundheitswesen

In den letzten Jahren wurde die Rolle des Patienten als mündiger Mitentscheider im Gesundheitswesen gestärkt. Diese Rolle hat aber auch Grenzen. Der Artikel untersucht, auf welchen Feldern der Gestaltung von Versicherungen, Zuzahlungen und Versorgungsmodellen der Patient eine eigenverantwortliche Rolle einnehmen will und kann und welche Rolle der Verbraucherberatung dabei zukommt.

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„Shared Decision Making“ – partizipative Entscheidungsfindung auf dem Weg in die Praxis

Auf gesundheitspolitischer Ebene und in der hausärztlichen Praxis wird die Umsetzung patientenzentrierter Kommunikations- und Entscheidungsmodelle vorangetrieben und vorbereitet. Der Artikel untersucht, inwiefern diese Entwicklungen sich in den Erfahrungen und Erwartungen der Versicherten und Patienten wiederspiegeln.

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Der Hausarzt als Primärversorger und Lotse im Versorgungssystem – Stand der Praxis und Entwicklungschancen

Vor dem Hintergrund internationaler Erfahrungen soll in Deutschland die Rolle des Hausarztes weiterentwickelt werden. Der Artikel untersucht, welche Bedeutung der Hausarzt in der derzeitigen ambulanten Versorgung inne hat und wie die Versicherten mögliche Weiterentwicklungen bewerten.

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„Shared Decision Making“: Der Patient im Mittelpunkt von Gesundheitswesen und Praxisalltag?

Im Zuge der Diskussion um mehr Eigenverantwortung wird auch die Patientenautonomie in dem Arzt-Patienten-Verhältnis, aber auch im Gesundheitssystem zunehmend diskutiert. Es wird untersucht, wie groß die Bereitschaft der Versicherten und Ärzte zu einer gemeinsamen Entscheidungsfindung ist. Darüber hinaus wird überprüft, inwieweit die Ärzte adäquate Kommunikation und Information als Grundlage für gemeinsame Entscheidungs­findung erkannt haben und für wie wichtig Fortbildung in diesem Bereich erachtet wird.

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Gutes Beitrags-Leistungs-Verhältnis oder Sicherheit – was wollen die Bürger von ihrer Krankenkasse?

Die Öffnung der Krankenkassen 1996 brachte auch einen Funktionswandel mit sich. Der Wettbewerb um die Versicherten führte auch zu einem neuen Service-Verständnis. Es wird untersucht, welche Erfahrungen und Erwartungen die Versicherten im Bereich der Krankenkassen haben.

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Eigenverantwortung im Gesundheitswesen

Der schillernde Begriff Eigenverantwortung wird immer stärker als wichtiges Element in der gesetzlichen Krankenversicherung diskutiert. Dabei stehen die Solidarität, die Legitimation von Entscheidungen in der Gesundheitspolitik, die finanzielle Eigen­beteiligung, Prävention und Kostentransparenz, Qualitätssicherung und Versorgungsformen zur Debatte. Es wird untersucht, welche Reformoptionen, die unter diesem Schlagwort versammelt sind, von Versicherten und Ärzten präferiert werden.

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Ärztliche Fortbildung: Interessen und Herausforderungen in einem sich wandelnden Gesundheitssystem

Ärztliche Fortbildung ist seit dem Gesundheitsmoderni­sierungsgesetz 2003 verpflichtend. Die Ärzteschaft nimmt sich seit mehreren Jahren mit verschiedenen Initiativen dieses Themas an. Der Artikel untersucht die Bedeutung medizinischer Aus-, Fort- und Weiterbildung, sowie Defizite und Interessen  im Bereich der Fortbildung aus Sicht der niedergelassenen Ärzte.

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Zeitlicher und internationaler Vergleich des Vertrauen in Akteure, Institutionen und Eigenschaften des Gesundheitswesens

Vertrauen ist ein funktionales Erfordernis und eine wichtige gesellschaftliche Ressource der gesundheitlichen Versorgung, sowohl auf der Ebene der Arzt-Patienten-Beziehung, als auch als institutionelles Vertrauen in die Akteure der Gesundheits­versorgung (Public Trust). Der Artikel untersucht das Vertrauen in Akteure, Institutionen und Eigenschaften des Gesundheitswesens im Zeitvergleich 2002 und 2003 in Deutschland, sowie im Vergleich mit den Niederlanden, England und Wales.

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Unterschiede und Ähnlichkeiten im Ost-West-Vergleich

12 Jahre nach dem Ende der DDR werden einstige Unter­schiede zwischen ost- und westdeutschen Bürgern zunehmend verwischt. Dennoch besteht in den ostdeutschen Bundesländern aufgrund der Erfahrungen mit einem vernetzten und integrier­ten, aber unter Mangelwirtschaft leidenden Gesundheitswesen eine andere Erwartungshaltung. Untersucht werden die Betreuungserwartungen, die Sensibilität gegenüber finanziellen Proble­men des Gesundheitswesens und die Prägung von Solidaritätsvorstellungen. Dabei wird über­prüft, ob der Einfluss der sozialen Schicht oder der Hintergrund der DDR-Erfahrungen stärker ist.

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Solidarität und Wahlfreiheit in der GKV

Reformoptionen im Gesundheitswesen sehen eine weitere Aufweichung der Verteilungsmechanismen der solidarischen Krankenversicherung zugunsten von mehr Eigenbeteiligung und Eigenverantwortung vor. Es wird untersucht, welche Reichweite solche Reformideen haben und welche sozialen Gruppen sie befürworten bzw. sie ablehnen.

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Gestaltungsspielräume und Grenzen gesundheitspolitischer Entscheidungen in Deutschland

Gesundheitspolitik muss zwischen dem Interesse der Ver­sicherten an einer kostengünstigen Krankenversicherung und den Interessen der Leistungsan­bieter an einem angemessenen Einkommen ausgleichen. Reformen im Gesundheitswesen sind daher immer auch Verteilungskämpfe. Es wird untersucht, welche Interessenlage in den Dimen­sionen Verteilungsgerechtigkeit, Finanzierung und Umfang des Leistungsangebots auf Seiten der Versicherten herrscht.

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Vertrauen bei der Wahrnehmung und Bewertung von Akteuren, Institutionen und Eigenschaften des Gesundheitswesens

Gesundheit und Krankheit sind durch ein hohes Maß an Risiken, Unsicherheiten und Asymmetrien geprägt. Es ist daher ein gewisses Maß an Vertrauen in verschiedene Akteure, Institutionen und Eigenschaften des Gesundheitswesens notwendig, damit Diagnose und Therapie funktionieren können. Es wird erstmals in Deutschland das Konzept des Public Trust untersucht, das vom NIVEL-Institut in den Niederlanden entwickelt wurde. Ein internationaler Vergleich von Daten aus verschiedenen Ländern soll folgen.

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Newsletter: Bürgerversicherung mit Kopfpauschalen - Reformoption als Quadratur des Kreises

Das Bundesministerium für Gesundheit und Soziale Sicherung hat nach Verhandlungen mit der Opposititon im Juli 2003 ein Papier "Eckpunkte der Konsensverhandlungen zur Gesundheitsreform" vorgelegt. Es enthält eine Reihe von Maßnahmen, die im Herbst dieses Jahres von Bundestag und Bundesrat beschlossen werden sollen. Der Weg der "großen Koalition" wurde gewählt um sicherzustellen, dass die Reform die parlamentarischen Hürden erfolgreich meistert. Bietet er aber auch ausreichend Gewähr dafür, dass die einzelnen Maßnahmen eine ebenso breite Unterstützung in der Bevölkerung finden?

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Newsletter: Reaktionen auf die Praxisgebühr - was antworten die Betroffenen?

Monatelang war die Praxisgebühr das gesundheitspolitische Lieblingsthema der Medien. Vertreter aus Gewerkschaften und Sozialverbänden prangerten sie als weiteren Schritt zur Umverteilung der Gesundheitskosten auf die Kranken an. Bei Verzicht auf notwendige Arztbesuche wurden negative Folgen insbesondere für die Bezieher geringer Einkommen befürchtet. Die Ärzteschaft beklagte den zusätzlichen Verwaltungsaufwand und erwartete erhebliche Akzeptanzprobleme bei ihren Patienten. In deren Folgen wurde ein deutlicher Rückgang des Patientenaufkommens prognostiziert. An dieser Stelle lohnt ein Blick auf die Sicht der Patienten. Der Gesundheitsmonitor kann dazu auf Ergebnisse der letzten Erhebung im März und April zurückgreifen und Verhaltensänderungen durch den Vergleich mit Zahlen aus früheren Erhebungen identifizieren.

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Newsletter: Neue Versorgungsformen aus Sicht der Versicherten: Integrierte Versorgung, Ambulantes Operieren und die Stellung des Hausarztes

Gegenwärtig werden abseits der aktuellen Finanzierungsdiskussionen im Gesundheitssystem (Bürgerversicherung vs. Kopfpauschale) schwerpunktmäßig drei Ansätze von den maßgeblichen Akteuren behandelt. Dabei handelt es sich um neue Konzepte der Kooperation zwischen dem ambulanten und stationären Sektor der Gesundheitsversorgung, um die "Integrierte Versorgung" nach § 140 SGB V. Für die Krankenhäuser und den Bereich der stationären Versorgung nimmt das "Ambulante Operieren" nach § 115b SGB V eine immer breitere strategische Bedeutung für die zukünftige Wettbewerbsstrategie ein. Weiterhin spielt für den Bereich der niedergelassenen Ärzte in den Praxen das Modell des "Hausarztes als Lotse oder Gatekeeper" eine große Rolle hinsichtlich der Steuerungsversuche im Gesundheitssystem. Der vorliegende Newsletter unternimmt den Versuch, aus dem Blickwinkel der Versicherten eine Übersicht in diese nicht immer einfach voneinander zu trennenden Konzepte zu bringen.

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Newsletter: Gesundheitspolitik auf dem Prüfstand - was erwarten die Versicherten von Reformen im Gesundheitswesen

Mit Ablauf des Jahres 2004 ist der Druck auf die Krankenkassen spürbar gestiegen. Im Dezember erläuterte Gesundheitsministerin Ulla Schmidt, was sie von den Kassen erwarte: Beitragssenkungen. So ließe sich mit Überschüssen in Höhe von etwa vier Milliarden Euro ein durchschnittlicher Beitragssatz von 13,6 Prozent realisieren. Die Krankenkassen hingegen sehen kaum Spielraum für geringere Beiträge und rechnen daher nicht mit einer baldigen Senkung. Der aktuelle Newsletter zum Gesundheitsmonitor erweitert diese Diskussion um die Versichertenperspektive sowie Aspekte, die über die reine Beitrags- und Kostenentwicklung hinausgehen.

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Newsletter: Qualitätsmanagement und Zertifikate im Gesundheitswesen: Viele Konzepte, viele Verfahren und kaum Tranzparenz

Im Gesundheitswesen existieren viele Modelle und Ansätze zum Qualitätsmanagement. Gleichzeitig besteht jedoch große Unsicherheit, wie diese Modelle, Verfahren und Zertifikate zu beurteilen sind. Welche Systeme stehen für eine qualitätsbezogene Weiterentwicklung zur Verfügung? Sagen Zertifikate etwas über die Qualität der Behandlung aus? Die Bertelsmann Stiftung befragt seit 2001 halbjährlich 1.500 repräsentativ ausgewählte Personen zu aktuellen Themen des deutschen Gesundheitssystems. Die aktuellen Daten stammen aus der Erhebung im herbst 2004.

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Wie nimmt die Ärzteschaft Patientenrechte und das Patientenrechtegesetz wahr? Ergebnisse einer Ärztebefragung des Gesundheitsmonitors

Im Februar 2013 ist ein Patientenrechtegesetz in Kraft getreten, welches mehr Rechtssicherheit und Transparenz sowohl für Patienten als auch Ärzte gewährleisten sowie die die Durchsetzung von Patientenrechten verbessern soll. Doch werden diese Ziele mit dem Gesetz aus Sicht der Ärzte erreicht? Wie gut kennen Ärzte das Gesetz und Patientenrechte im Allgemeinen und hat das Gesetz Einfluss auf das Verhalten der Ärzte?

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Black Box Gesundheitspolitik: Die (Un-)Bekanntheit wichtiger gesundheitspolitischer Entscheidungen in der Wählerschaft

Gesundheitspolitische Entscheidungen sind bedeutsam, beeinflussen sie doch die Regulierung und Kompetenzverteilung im System sowie die Finanzierung und den individuellen Zugang zu Gesundheitsleistungen. Viele Maßnahmen werden auf politischer Ebene zwischen den Parteien daher hoch kontrovers diskutiert. Doch welchen Stellenwert nimmt Gesundheitspolitik in der Bevölkerung ein? Wie gut kennen Wähler einflussreiche gesundheitspolitische Entscheidungen?

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Einstellungen der deutschen Bevölkerung zu gesetzlichen Maßnahmen des Nichtraucherschutzes, zum Konsum von E-Zigaretten und zu Aufklärungsaktivitäten

Zum Schutz vor Passivrauchbelastungen und zur Reduktion des aktiven Tabakkonsums wurden in den letzten Jahren neben den Nichtraucherschutzgesetzen einige weitere gesundheitspolitische Maßnahmen unternommen. Doch zeigen diese Bemühungen auch die erhofften positiven Wirkungen? Welche Maßnahmen haben den stärksten Einfluss auf das Rauchverhalten? Wie hat sich die Einstellung der Bevölkerung zu den Nichtraucherschutzgesetzen seit deren Einführung verändert?

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Newsletter: Anreize im Gesundheitswesen

Mit der letzten Gesundheitsreform - eingeleitet durch das GKV-Modernisierungsgesetz - hat der Gesetzgeber einige neue Anreize in das deutsche Gesundheitssystem eingeführt, mit denen das Verhalten von Versicherten und Ärzten im Sinne der Gesundheitspolitik beeinflusst werden soll. Ein zentrales Anliegen ist es dabei, das Gesundheits- und Kostenbewusstsein in der Bevölkerung zu erhöhen und die Qualität und Wirtschaftlichkeit der medizinschen Versorgung zu verbessern. Der vorliegende Newsletter beginnt mit einem Blick auf Deutschland und den Anreizen, die sich an die Nutzer des Gesundheitswesens wenden.

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Newsletter: Gesundheitspolitische Positionen und Parteipräferenzen der Wähler

Was demokratisch ist, meint jeder zu wissen. Bei näherem Hinsehen aber versteht jeder etwas anderes darunter. Für die einen ist demokratisch, wenn die Mehrheit über die Minderheit entscheidet. Andere sprechen von Demokratie nur dann, wenn auf der Suche nach Kompromissen jeder Standpunkt einbezogen wird. In Deutschland wurde auch schon über Wechselwirkungen zwischen parteipolitischer Orientierung und gesundheitspolitischen Meinungen berichtet. Ein Fazit, wie stringent diese Zusammenhänge sind, fällt allerdings schwer. Der vorliegende Newsletter bezieht Befragungsdaten des Gesundheitsmonitor heran, die einen Einblick in gesundheitspolitische Positionen und Parteipräferenzen der Wähler ermöglichen. Die Ergebnisse sind zum Teil überraschend.

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Tatsächlich schlechter informiert, aber selbstbewusster in der eigenen Einschätzung – Wissen und Wahrnehmung von Patientenrechten in Deutschland von 2010 bis 2015

2015 glauben mehr Patienten als 2010, dass sie über ihre Patientenrechte Bescheid wissen; die Realität sieht jedoch anders aus.

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Die elektronische Gesundheitskarte - Wissen, Akzeptanz und Erwartungen in der Bevölkerung

Es ist Akzeptanz für die eGK in der Bevölkerung vorhanden. Allerdings braucht es mehr (verständliche) Information und Aufklärung, um wachsende Unsicherheiten abzubauen.

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Zweitmeinungen – Inanspruchnahme und Bedarf aus Sicht der Bevölkerung

Drei von vier Befragten ändern ihre Entscheidung nach Einholen einer zweiten Meinung.

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Palliativversorgung und Sterbehilfe

Die Mehrheit der Deutschen hat eine differenzierte Meinung zur Sterbehilfe. Im Arztzimmer wird das Thema jedoch weitgehend nicht angesprochen.

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